Kybernetik

„Kybernetik ist nach ihrem Begründer Norbert Wiener die Wissenschaft der Steuerung und Regelung von Maschinen, lebenden Organismen und sozialen Organisationen und wurde auch mit der Formel „die Kunst des Steuerns“ beschrieben. Der Begriff als solcher wurde Mitte des 20. Jahrhunderts nach dem Vorbild des englischen cybernetics ‚Regelungstechniken‘ in die deutsche Sprache übernommen. Der englische Begriff wiederum ist ein Kunstwort, gebildet aus dem substantivierten griechischen Adjektiv κυβερνητικός ‚steuermännisch‘, das sich aus den entsprechenden Substantiven κυβερνήτης ‚‘ und κυβέρνησις ‚Leitung‘, ‚Herrschaft‘ ableitet.“ (wikipedia)

Beispiele für das Wirkungsprinzip sind Thermostat und Fliehkraftregler.

Hier einige Definitionen für den Begriff Kybernetik:

wirtschaftslexikon.gabler

gruender-welt

deutschlandfunk

kybernetik (im Management)

Meine ersten Berührungen mit diesem Thema verdanke ich Frederic Vester und seinen Büchern „Denken, Lernen und Vergessen„, sowie „Neuland des Denkens“. In seinem epochemachenden Werk „Die Kunst vernetzt zu denken“ beschreibt er acht Grundregeln der Biokybernetik. Einen wichtige Weggefährten findet Vester mit seinen Ideen bei Fritjof Capra.

Universell gedacht, führt kybernetisches Denken natürlich weit über individuelle und gesellschaftspolitische Tagesthemen hinaus, zu existentiellen Fragen über unsere Zukunft, in einem ersten Schritt zum „Projekt Gaia“. Was wird dann zum Gegenstand unserer Betrachtungen: „ein geophysikalisches System, ein Superorganismus, die unsichtbare Hand von Mutter Natur, die Biosphäre als biokybernetisches Netzwerk, die selbstorganisierte Totalität der politischen Ökologie aller irdischen Akteure? … haben wir  „die Erde so zu betrachten, als ob sie ein Lebewesen sei“?“

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