Kybernetik

Meine ersten Berührungen mit diesem Thema verdanke ich Frederic Vester und seinen Büchern „Denken, Lernen und Vergessen“, sowie „Neuland des Denkens“. In seinem epochemachenden Werk „Die Kunst vernetzt zu denken“ beschreibt er acht Grundregeln der Biokybernetik. Einen wichtige Weggefährten für seine Ideen findet Vester beim Physiker, Systemtheoretiker und Philosophen Fritjof Capra.

Kybernetisches Denken führt weit über individuelle und gesellschaftspolitische Tagesthemen hinaus, stellt wesentliche universelle und existentielle Fragen über unsere Zukunft. Das „Projekt Gaia“schreibt Wissensgeschichte und zeigt, unsere Erde ist „ein geophysikalisches System, ein Superorganismus, die unsichtbare Hand von Mutter Natur, die Biosphäre als biokybernetisches Netzwerk, die selbstorganisierte Totalität der politischen Ökologie aller irdischen Akteure? … haben wir  „die Erde so zu betrachten, als ob sie ein Lebewesen sei“?“

Wenn „Kybernetik“ (die „Kunst des Steuerns“) nach ihrem Begründer Norbert Wiener im engeren Sinne die Wissenschaft der Steuerung und Regelung von Maschinen ist, schafft sie zukunftsgewandt das notwendige Verständnis, wie lebendige Organismen und sozialen Organisationen durch komplexe Prozesse der Selbsterhaltung und Selbstentwicklung überleben, sich anpassen und verändern.

Hier einige Versuche, den Begriff Kybernetik zu erklären:

wirtschaftslexikon.gabler

gruender-welt

deutschlandfunk

kybernetik (im Management)

Ein lesenswerter Beitrag – keineswegs neu, doch von bleibender Aktualität – findet sich im 0nlineJournal „systemagazin

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